Handymasten Strahlung

Mobilfunk-Sendeanlagen

In Deutschland wurden im Jahr 2010 rund 300.000 Mobilfunkanlagen an ca. 68.000 Standorten gezählt. Dazu kommen noch Anlagen für GSM-Rail (Betriebsfunk der Deutschen Bahn), Behördenfunk TETRA u.a. Nur die größeren ortgebundenen Anlagen werden in der Standortdatenbank der Bundesnetzagentur mit entsprechenden Sicherheitsabständen aufgeführt.

Hinzu kommen ca. 2 Millionen kleinere, genehmigungsfreie Sendeanlagen, ca. 100 Millionen mobile Sendeanlagen (Handys) und ca. 40–50 Millionen häusliche Sendeanlagen (WLAN, schnurlose Telefone – DECT, Anlagen zu Daten- und Videoübertragungen). In Hotels, Bahnhöfen, Messehallen usw. gibt es ca. 30.000 öffentliche WLAN-Sender.

Eine Sättigungsgrenze bei Mobilfunkdienstleistungen ist noch nicht zu erkennen; die Bundesnetzagentur genehmigt ständig weitere Funknetze.


Mobilfunk-SendeanlagenDie Strahlungsstärke aller Felder nimmt theoretisch mit dem Abstand zur Quelle ab. Bedingt durch die unterschiedliche Neigung von Antennen und deren Abstrahlverhalten trifft dies in der Praxis nur bedingt zu. In bebauten Gebieten kommt es durch Spiegelung, Ablenkung und Streuung der Strahlung und durch weitere Antennen zu schwer abschätzbaren Erhöhungen der Strahlungsstärke.

Handys und Sendemasten sind Quellen hochfrequenter elektromagnetischer Felder. Sie arbeiten z.B. mit Frequenzen von 900 oder 1.800 Megahertz (MHz, 1 Million Schwingungen pro Sekunde).

Auch andere Anwendungen im hochfrequenten Bereich dienen überwiegend der Kommunikation, einschließlich der Übertragung von Bildern und Daten. Sie haben grundsätzlich andere Eigenschaften als
niederfrequente Felder, die vorrangig bei der Energieübertragung und elektrischen Haushaltsgeräten eine Rolle spielen. Ziel der meisten Funkanwendungen ist es, möglichst überall Senden und Empfangen zu ermöglichen. Die dazu erforderliche Strahlung durchdringt feste Körper wie die Wände einer Wohnung und macht es zunehmend schwierig, sich ihr zu entziehen.

Mobiles Internet und LTE – Wachstum um jeden Preis?

Mobiles Internet benötigt für die Übertragung von Daten, Bildern und Filmen immer mehr Kapazitäten. LTE (long term evolution) heißt die Antwort der Mobilfunkbetreiber auf diese von ihnen selbst mit großem Aufwand erzeugte Nachfrage. LTE ist eine neue Technologie, die das letzte Funkloch schließen und eine zehnfach höhere Leistungsfähigkeit garantieren soll. Nicht nur elektrosensible Menschen, die nun noch stärker beeinflusst werden, sind beunruhigt.

Der Grenzwert wird immer eingehalten. Ist die Höhe der Strahlenbelastung deshalb unbedenklich?

Eine Wolke künstlich erzeugter, gepulster elektromagnetischer Strahlung umgibt uns. Das natürliche Vorkommen der Mikrowellen-Strahlenbelastung: ca. 0,001 µWatt/m2 . In Einklang mit dieser natürlichen Strahlung entwickelte sich das Leben auf der Erde; sind Mensch, Tier und Pflanze seit Millionen Jahren in Harmonie.

Heute aber sind wir extremen künstlichen Strahlenbelastungen ausgesetzt; z.B. im Büro, 2 Arbeitsplätze: DECT Telefon, WLAN, Handy: 353.466 µWatt/m2
in einer Wohnung: DECT-Telefon, WLAN: 331.765 µWatt/m2 auf einem Balkon: 187.160 µWatt/m2

Zum Vergleich: Der BUND fordert einen Vorsorgestandard von 1 µWatt/m2 !
Verklumpte Blutzellen nach Handybenutzung

Foto: Verklumpte Blutzellen nach Handybenutzung

Das zeigt: Durch die Vielfachbestrahlung und den Antennenwildwuchs sind wir unkontrolliert einer millionenfachen Belastung im Verhältnis zum natürlichen Vorkommen ausgesetzt. Jeder Anbieter stellt seine Masten auf, Überschneidungen und Summierungen erhöhen das Risiko. Wir bekommen täglich eine Überdosis.

Jede Zelle, jedes Organ, jeder Organismus ist Sender und Empfänger natürlicher elektromagnetischer Signale, die mit Lichtgeschwindigkeit für die Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge, zum Beispiel für das Funktionieren des Immunsystems, sorgen.

Mobilfunkstrahlung greift direkt in diese Steuerung der biologischen Regelkreise ein. Die künstlichen technischen Frequenzen des Mobilfunks liegen im Frequenzbereich der natürlichen Regelkreise. Über Resonanzphänomene lösen diese technischen Signale falsche, weil nicht biologisch sinnvolle, Reaktionen aus.

Das heißt:

Mobilfunkstrahlen sind Störsender für Lebewesen. Technische Information wird zur biologischen Desinformation!

HIER:  Ausführliche Informationen, aktuelle Nachrichten und
Empfehlungen der Umweltorganisation >diagnose-funk< zu Mobilfunk-Sendeanlagen

Diese Karten zeigen, wie stark die Handystrahlung am eigenen Wohnort ist

 

Seit 2014 fahren Studenten im Auftrag ihres Professors die Hauptverkehrsstraßen deutscher Städte ab und messen die örtliche Belastung.

In Städten, in denen die Mobilfunkprovider eine große Bevölkerung auf kleinem Raum versorgen müssen, ist die Strahlung besonders hoch. Forscher haben jetzt eine Karte erstellt, die den Grad der Hochfrequenzstrahlung zeigt – und die wird vor allem durch Handys verursacht, aber auch durch andere Geräte.

 

Die Deutschlandkarte, die Forscher der Hochschule Wolfenbüttel ins Netz gestellt haben, zeigt über 100 Städte, die verschieden stark eingefärbt sind, je nachdem, wie hoch die Hochfrequenzstrahlung ist. Die Strahlungen können zwar auch von anderen Elektrogeräten stammen, doch die Hauptquelle sind Handys beziehungsweise die Handymasten.

Wer wissen will, wie stark die elektromagnetische Strahlung von Handy, WLAN und Fernsehen in seiner Umgebung ist, klickt am besten mal auf www.feldkarte.de.

Die farbige Darstellung der Strahlenbelastung orientiert sich an den für Deutschland rechtsverbindlichen Grenzwerten der 26. BImSchV (26. Bundes-Immissionschutz-Verordnung). Diese Grenzwerte werden von namhaften Wissenschaftlern und der deutschen Ärztekammer infrage gestellt. Welche gesundheitsschädlichen Wirkungen bereits bei einem Tausendstel der deutschen Grenzwerte nachgewiesen wurden können Sie HIER erfahren.


 

Mobilfunksignale farbenfroh visualisiert

 

Mobilfunksignale

 

Der Medienkünstler Nickolay Lamm hat nach einer Arbeit zu WiFi-Signalen nun eine munter-psychedelische Visualisierung von Mobilfunknetzen ausgetüftelt, wobei Beratung durch die Professoren Danilo Erricolo (University of Illinois) und Fran Harackiewicz (Southern Illinois University Carbondal) für akkurate Basisparameter gesorgt haben.

Die Grafiken zeigen jeweils eine Momentaufnahme von Mobilfunknetzen verschiedener US-Städte, wobei aktuell genutzte Frequenzen einem Farbspektrum zugeordnet wurden – ein Video nach diesem Schema würde demnach ziemlich wüst lichtorgeln.

Quelle: engadget.de

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