Handystrahlung Auswirkungen

Handy

Wie gefährlich ist Handystrahlung wirklich?

 


In diesem Video wird die hochfrequente Strahlung eines Handys gemessen.
Videolänge 3:26

Bisher war öffentlicher und wissenschaftlicher Konsens, dass gepulste hochfrequente Strahlung unterhalb der Grenzwerte unschädlich ist. Man war sich einig, dass Effekte auf den Körper nur im
Rahmen einer Erwärmung des Gewebes auftreten (wie beim Erhitzen von Speisen in der Mikrowelle). Inzwischen ist aber längst klar, dass es andere Wirkungen im sogenannten athermischen Bereich weit unterhalb der Grenzwerte gibt.

  • Verschiedene Forscher fanden Veränderungen der Gehirnströme durch den Einfluss von Handystrahlung. Am bekanntesten sind die Forschungen von Dr. Lebrecht von Klitzing von der Medizinischen
    Universität Lübeck.
  • Prof. Dr. Peter Semm von der Universität Frankfurt forschte für die Telekom. Eigentlich sollte er nichts finden – leider fand er doch heraus, dass Nervenzellen auf gepulste Mobilfunkstrahlung
    reagieren.
  • Mehrere Studien fanden eine Beeinflussung des Schlafs bei Versuchspersonen, die während der Nacht der Strahlung eines Mobilfunktelefons ausgesetzt waren. Die REM-Phasen (Traumphasen) waren
    deutlich vermindert und die Alpha-Gehirnwellen wurden von der Strahlung beeinflusst.
  • H.Lai und N.Singh von der Universität Washington fanden nach Handybestrahlung vermehrt DNS-Brüche im Gehirn. Die Erbinformation von Gehirnzellen wird geschädigt und das Risiko für die Entwicklung
    eines Tumors steigt. Dabei lag die absorbierte Energie pro Kilogramm Körpergewicht (SAR) sogar noch unter dem heute für Handys zulässigen Wert von 2 W/kg!
  • Dr. Michael Repachioli konnte nachweisen, dass Mäuse, die 9 Monate mit gepulster Hochfrequenz bestrahlt wurden, wie sie von Handys ausgeht, eine doppelt so hohe Krebsrate aufwiesen, wie die
    unbestrahlte Kontrollgruppe. Eigentlich wollten er und seine Kollegen mit ihrer Studie das Gegenteil beweisen.
  • Schwedische Wissenschaftler fanden heraus, dass Mobilfunkstrahlung die Blut-Hirn-Schranke öffnet, so dass Giftstoffe und Eiweißkörper ungehindert ins Gehirn eindringen und die empfindlichen
    Nervenzellen schädigen können. Inzwischen wurde dies auch durch eine deutsche Wissenschaftlergruppe bestätigt.
  • Wissenschaftler der Uniklinik Zürich entdeckten, dass die Immunreaktion von Zellen durch Handystrahlung um 90% vermindert wird.
  • Das System der körpereigenen Stimulanzien wird von Handystrahlung ungünstig beeinflusst. Ungewöhnliche Gefühlszustände können auftreten: das Erleben von Freude, Panikattacken, Neurosen, Psychosen
    sind möglich. Bei Ratten und Affen wurde die Einflussnahme von Mikrowellen auf Lernen, Gedächtnis, Zeitwahrnehmung und Aufmerksamkeit bei sehr geringen SAR-Werten gefunden.
  • Eine Forschungsarbeit des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung zeigt: Menschliche Zellen könnten beim Mobiltelefonieren viel stärker erhitzt werden als bislang angenommen.
    Nicht nur um maximal 1 °C, wie dies die Grenzwerte vermeintlich zusichern, sondern um sage und schreibe bis zu 100 °C. Derartige Temperaturspitzen können im Gehirn die empfindlichen Synapsen, das
    sind die elektrochemischen Schaltstellen für Denkvorgänge, zerstören.(Quelle: http://www.izgmf.de)
  • Der Grenzwert, ab dem eine Beeinflussung der Hirnströme und eine Beeinflussung der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen werden kann, beträgt 1000 µW/m². Erst ab einem Abstand von einigen Metern liegt
    die Abstrahlung der meisten Handys darunter!

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat im Jahr 2001 schon über diese Problematik geschrieben…
Zum FAZ-Bericht? Jetzt hier klicken…

2012 ist dann das erste Urteil des obersten Gerichts in Rom (Italien) erfolgt…. Jetzt hier klicken.

Die Zeitung Welt hat 2016 die Elektrosmog-Problematik nochmal dargelegt, mit Auszügen auf deutsch aus dem Wall Street Journal

Hier noch ein Link zu einem „Computer-Bild“ Bericht, mit dem Titel „so reduzieren Sie die Strahlungsgefahr“…

Wie stark hängt Handystrahlung vom Empfang ab?

 Empfehlungen zum Telefonieren mit dem Handy

  • Telefonieren Sie mit Mobiltelefonen so kurz und wenig wie möglich!
  • Speziell Schwangere und Kinder, Jugendliche (unter 16 Jahren) sollten nach Möglichkeit so gut wie gar nicht telefonieren. Aber auch Menschen mit neurologischen Erkrankungen,
    Psychosen, Epilepsien oder aber auch mit Herzschrittmachern sollten vom mobilen Telefonieren absehen. Eigentlich alle Menschen, welche eine schwache Konstitution
    aufweisen.
  • Halten sie ausreichend Abstand zwischen ihrem Mobiltelefon und ihrem Baby, Kind. Eingeschaltetes Handy nicht in den Kinderwagen legen oder dem Kind zum Spielen überlassen.
  • Verzichten Sie auf zusätzliche Belastungen, wie Spiele oder TV per Handy.
  • Schalten Sie das Handy immer aus, wenn Sie nicht dringend erreichbar sein müssen.
  • Schalten Sie das Handy daher auch Nachts immer aus.
  • Beim Verbindungsaufbau ist die Sendeleistung am höchsten. Halten Sie daher das Handy während des Gesprächsaufbaus immer vom Körper entfernt.
  • Eingeschaltetes Handy nicht in Brust- oder Hosentasche tragen! Sogar Behörden warnen vor direktem Körperkontakt mit Mobiltelefonen.
  • Telefonieren Sie nicht in geschlossenen Räumen, wie in der Wohnung, Auto, Bus, Tram, Zug (gerade die Belastungen im Zug sind sehr hoch), usw., da die Strahlung dort um ein
    vielfaches höher sein kann.
  • Im Auto nur mit Freisprecheinrichtung und Aussenantenne telefonieren.
  • Achten Sie darauf, dass die Handyantenne nicht abgedeckt ist. Wenn Sie ein Handy brauchen, achten Sie auf den sog. SAR-Wert. Dieser sollte am besten so niedrig wie möglich
    sein.
  • Halten Sie das Handy nicht direkt an den Kopf, sondern verwenden Sie einen kabelgebundenen Ohrstecker oder ein „Bluetooth“ (schwacher Funksender zur kabellosen Verbindung
    zwischen Ohrknopf und Handy). Speziell die Belastung der Augen lässt hierdurch deutlich nach. Mit einem kabelgebundenen Ohrstecker reduziert man die Felder am Kopf um 60 bis 90%. Ein Ohrstecker
    fungiert leider als Antenne, falls das Kabel nicht ferritisch beschichtet ist. Da ein Ohrstecker näher an das Gehör heranreicht, wird der Gehörnerv immer noch hoch belastet. Gehirn und Augen werden
    jedoch deutlich weniger belastet.
  • Und denken Sie daran: Nicht nur Sie, sondern auch Ihr Nachbar ist von mobilen Übertragunsgstechnologien betroffen.
HIER:  Ausführliche Informationen, aktuelle Nachrichten und Empfehlungen der Umweltorganisation >diagnose-funk< zum Mobilfunk

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