Wissenschaft

Aktuelle wissenschaftliche Publikationen

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Themenübersicht zu Forschungsarbeiten

Alle Publikationen im EMF-Portal werden einer Themengruppen zugeordnet. Die Themengruppen gehören entweder zu den Obergruppen ‚Medizin/Biologie‘, ‚Epidemiologie‘, ‚Geräte/Implantate‘, ‚Technik/Dosimetrie‘, ‚Medizinische Anwendungen‘ oder ‚Andere‘.

In der folgenden Auflistung finden Sie alle Themengruppen mit ihren zugehörigen Stichworten und der Anzahl an Publikationen, die diesen Themengruppen zugeordnet werden. Klicken Sie auf die Abkürzung einer Themengruppe, um sich die entsprechenden Publikationen anzeigen zu lassen.

Wichtiger Hinweis: Die nachfolgend aufgeführten Themen enthalten nicht unbedingt sämtliche Arbeiten mit den beschriebenen Kriterien. Da viele Publikationen Inhalte aus mehreren Themenbereichen enthalten, wird nach dem in der einzelnen Arbeit vorrangig behandelten Thema sortiert.


Mobilfunk-Grenzwerte scheinwissenschaftlich legitimiert

Studie zeigt Manipulationen auf Kosten des Bürgers

Hier stellt sich die Frage: Wo steht die Wissenschaft? Warum geben sich Wissenschaftler dafür her, Gefälligkeitsgutachten für die Industrie zu schreiben? Die herrschende Wissenschaft wird von den Interessen der Industrie dominiert. Professor Christian Kreiß deckt in seinem Buch „Gekaufte Forschung. Wissenschaft im Dienste der Konzerne“ (2015) die erschreckenden Ausmaße dieser Dominanz auf. Der Soziologe Ulrich Beck nennt dies einen Zustand der organisierten Unverantwortlichkeit. S. J. Starkey entzaubert die angebliche Schutzfunktion der Grenzwerte. Ihre Untersuchung entzieht den Legitimationsargumentationen, die die Vermarktung des Mobilfunks absichern sollen, den Boden.

Hier öffnen Sie die Studie:  DF_233_Brennpunkt_170123_Starkey_AGNIR_Grenzwerte_Web


LTE Mobiltelefonstrahlung beeinflusst Hirnaktivität bei Mobiltelefonnutzern

Durch akute Exposition in elektromagnetischen Feldern hervorgerufene Änderung spontaner niederfrequenter Oszillationen

Quelle: www.wik-emf.org

Ziel dieser Studie war es, mögliche Veränderungen der regionalen Hirnaktivität im Ruhezustand durch die akute Exposition (30 min) gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) von Long Term Evolution (LTE)-Signalen zu beurteilen.

Es wurde ein kontrollierbares Umfeld mit Nahfeldexposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) von Long Term Evolution (LTE)-Signalen geschaffen. Achtzehn Probanden nahmen in zwei Sitzungen (exponiert und schein-exponiert) an diesem doppelblinden, crossover, randomisierten und ausgeglichenen Experiment teil. Die Strahlungsquelle befand sich nahe dem rechten Ohr. Die Hirnaktivität im Ruhezustand wurde vor und nach der Exposition während beider Sitzungen durch funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie (fMRT) gemessen. Die Amplitude der niedrigfrequenten Fluktuation (ALFF = Amplitude of Low Frequency Fluctuations) und die fraktionale Amplitude niedrigfrequenter Fluktuationen (fALFF) wurden gemessen, um die spontane Hirnaktivität zu charakterisieren.

Die Werte der ALFF waren im linken Gyrus temporalis superior, im linken Gyrus temporalis medius, im rech-ten Gyrus temporalis superior, im rechten Gyrus frontalis medius und rechten Lobulus paracentralis nach der tatsächlichen Exposition verringert. Ein verringerter Wert der fALFF wurde auch im rechtenGyrus frontalis medius und rechten Lobulus paracentralis festgestellt.

Die Autoren schlussfolgern, dass 30 min LTE HF-EMF-Exposition die spontanen niedrigfrequenten Fluktuationen in einigen Hirnregionen modulieren kann. Mit der Magnet-Resonanz-Tomographie im Ruhezustand konnten die Veränderungen der spontanen niedrigfrequenten Fluktuationen, die durch die akute LTE HF-EMF-Exposition induziert wurden, gefunden werden.

Bibliografie: Lv et al., Clin Neurophysiol 2013; S1388-2457(13)00976-0. Abstract

Im PR Log Presseverteiler wurde eine Pressemitteilung zum Thema: ”LTE Mobiltelefonstrahlung beeinflusst Hirnaktivität bei Mobiltelefonnutzern” veröffentlicht. In dieser Mitteilung wurde auf die wissenschaftliche Arbeit eingegangen. Weitere Informationen.


American Academy of Environmental Medicine veröffentlicht Stellungnahme zur schädigenden Wirkung von Elektrosmog (elektromagnetischer Strahlung)

In der Stellungnahme unter mit dem Titel „Die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern und Funkfrequenzfeldern auf die menschliche Gesundheit“ heißt es:

„Seit über 50 Jahren hat sich die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (American Academy of Environmental Medicine = AAEM) mit den Auswirkungen der Umwelt auf die menschliche Gesundheit befasst und entsprechende Behandlungen angeboten. Seit den letzten 20 Jahren sind unsere Ärzte in zunehmendem Maße von Patienten aufgesucht worden, welche berichteten, dass elektrische Stromleitungen, Fernsehgeräte und andere elektrische Geräte ein breites Spektrum an Symptomen verursachen.

Elektrosmog macht krank

Bis zur Mitte der 90er Jahre wurde deutlich, dass Patienten durch elektromagnetische Felder beeinträchtigt wurden und es zu einer verstärkten Elektrosensibilität kam. In den letzten fünf Jahren gab es einhergehend mit den aufkommenden kabellosen Geräten eine starke Zunahme der Exposition gegenüber Funkfrequenzstrahlung durch eben diese Geräte sowie Berichte über Hypersensibilität und Krankheiten, welche mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern und Funkfrequenzfeldern zusammenhingen.

Eine Vielzahl von Studien stellt einen Zusammenhang her zwischen Funkfrequenzexposition und Krankheiten wie Krebs, neurologischen Krankheiten, Störungen bei der Fortpflanzung, Fehlsteuerungen des Immunsystems sowie elektromagnetischer Hypersensibilität.“

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